WWF warnt vor weltweiter Invasion fremder Tierarten
"Ein Beispiel ist etwa die Nordamerikanische Rippenqualle, die in den 1990ern nahezu die gesamte Sardellen- und Sprottenpopulation im Schwarzen Meer ausgelöscht hat", so Scattolin. "Ein anderes Beispiel ist die Grüne Strandkrabbe, die von Europa an beide Küsten Amerikas, Asiens und Australien gekommen ist", so Peter C. Dworschak Kurator der Krustentier-Sammlung im Wiener Naturhistorischen Museum http://www.nhm-wien.ac.at gegenüber pressetext. "Eine andere sehr invasive Spezies ist die Chinesische Wollhandkrabbe, die inzwischen auf beiden Seiten des Nordatlantiks vorkommt." Dem WWF-Bericht zufolge hat die Wollhandkrabbe, deren Larven freischwimmend im Meer leben, alleine in Deutschland Flussufer, Fischereiausrüstung und industrielle Infrastruktur im Schätzwert von 80 Mio. Euro zerstört. "In Österreich ist es in den vergangenen Jahren zur Ansiedlung von Schwarzmeergrundeln in der Donau und sogar im Entlastungsgerinne in Wien gekommen", erklärt Scattolin. Diese Fische haben negative Auswirkungen auf die heimischen Arten. | |||||
Montag, 13. Juli 2009
Schiffs-Ballastwassertanks bringen unerwünschte Eindringlinge
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